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01.06.2012 06:30

Neue Verwaltungsrichtlinie zur Feststellung der Bedarfe für Unterkunft und Heizung


Pressemitteilung 002/2012

Mit Wirkung zum 01.06.2012 setzt der Betriebsleiter des Jobcenters Burgenlandkreis, Berndt Lampe, die neue Verwaltungsrichtlinie zur Feststellung der Angemessenheit der Bedarfe für Unterkunft und Heizung gemäß § 22 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) in Kraft. Die Überarbeitung machte sich erforderlich, weil der Burgenlandkreis – aus Sicht des Sozialgerichts - bisher über kein schlüssiges Konzept für die Kosten der Unterkunft (KdU) verfügte. Für die Mietwerterhebung wurde ein Untersuchungskonzept zugrunde gelegt, das in seinen Grundzügen zwar auf der allgemein anerkannten Vorgehensweise zur Erstellung qualifizierter Mietspiegel basiert, zugleich aber auch die speziellen Rahmenbedingungen für die Ermittlung von Mieten zur Festlegung lokaler Obergrenzen einbezieht. Die Prüfung und Überarbeitung nahm die  Analyse & Beratungsgesellschaft für Wohnen, Immobilien und Tourismus mbH im Auftrag des Burgenlandkreises vor.

Zur regionalen Differenzierung der Angemessenheitswerte wird der Burgenlandkreis erstmals in vier Wohnungsmärkte gegliedert. Wohnungsmarkttyp I umfasst die Verbandsgemeinde An der Finne, die Einheitsgemeinde Elsteraue, Hohenmölsen (Stadt), Teuchern (Stadt) sowie die Verbandsgemeinden  Unstruttal und Wethautal. Der Wohnungsmarkttyp II schließt die Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer- Forst und Lützen (Stadt) ein. Zum Wohnungsmarkttyp III zählen Naumburg (Stadt) und Weißenfels (Stadt). Die Stadt Zeitz ist Wohnungsmarktyp IV. Die Wohnungsmarktypen werden nunmehr bei der Berechnung von angemessenen Netto-Kaltmieten und Betriebskosten zugrunde gelegt. Bisher galt bei der Berechnung der Grundmiete ein einheitlicher Richtwert von 4,35 Euro für den Quadratmeter.

Weitere Informationen zur neuen Verwaltungsrichtlinie gibt es <hier>.

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