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Aktuelles

02.10.2013 10:11

Arbeitsmarkt September 2013


Entwicklung im Eigenbetrieb Jobcenter Burgenlandkreis im September 2013

- Jobcenter betreute 482 Bedarfsgemeinschaften weniger als vor einem Jahr

- Zahl der Langzeitarbeitslosen ist gegenüber August 2013 mit minus 2,8 Prozent rückläufig

Im Burgenlandkreis waren im Berichtsmonat September 10.821 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Davon entfallen 8.312 Personen auf den Bereich SGB II und somit in die Zuständigkeit des Jobcenters. Mit einem Minus von 1.295 Personen (-13,5 Prozent) gegenüber September 2012 ist eine positive Tendenz zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote in Bezug auf alle zivilen Erwerbspersonen beträgt im Rechtskreis SGB II im Berichtsmonat 8,5 Prozent. Damit liegt sie minus 1,5 Prozent unter der Quote des Vorjahresmonats. Im September nahmen 392 durch das Jobcenter Burgenlandkreis betreute Leistungsbezieher eine Erwerbstätigkeit auf.

Leistungsbezieher
Der Eigenbetrieb Jobcenter Burgenlandkreis betreute im September 23.580 Personen in 13.839 Bedarfsgemeinschaften. Das sind 482 Bedarfsgemeinschaften (-3,4 Prozent) weniger als im September 2012.
Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten umfasste im Berichtsmonat 17.939 Frauen und Männer. Zum Vorjahresmonat steht hier ein Minus von 815 Personen (-4,3 Prozent) zu Buche.

Von den aktuell Betreuten sind 2.951 Frauen und Männer 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich zum August 2013 um 30 (- 1,0 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 431 (-12,7 Prozent) reduziert.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (Personen die ein Jahr und länger ohne Arbeit sind) beträgt 3.195. Hier zeichnet sich ein mit einem Minus von 2,8 Prozent eine Verbesserung zum Vormonat ab.

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit waren, umfasste im Berichtsmonat 724 Personen. Im September 2012 waren es 143 Jugendliche mehr (16,5 Prozent).

Arbeitsmarktpolitik
Für 193 Frauen und Männer zahlte das Jobcenter im Monat September sogenannte Eingliederungszuschüsse an den jeweiligen Arbeitgeber, um vorübergehende Minderleistungen auszugleichen. Acht Leistungsbezieher erhielten auf dem Weg in die Selbstständigkeit eine Förderung.
655 Frauen und Männer wurden bis Ende September in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gefördert.
1.618 Frauen und Männer befanden sich im September in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen, überwiegend in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandentschädigung (1.467) auch Ein-Euro-Job genannt.

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