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01.11.2013 08:48

Entwicklung im Eigenbetrieb Jobcenter Burgenlandkreis im Oktober 2013


 Zahl der Langzeitarbeitslosen ist gegenüber Oktober 2012 rückläufig

Zahl der Langzeitarbeitslosen ist gegenüber Oktober  2012 mit minus 28,4 Prozent rückläufig

Jobcenter betreute 515 Bedarfsgemeinschaften weniger als vor einem Jahr

Im Burgenlandkreis waren im Berichtsmonat Oktober 10.628 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Davon entfallen 8.234 Personen auf den Bereich SGB II und somit in die Zuständigkeit des Jobcenters. Mit einem Minus von 957 Personen (- 10,4 Prozent) gegenüber Oktober 2012 ist eine positive Tendenz  zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote in Bezug auf alle zivilen Erwerbspersonen beträgt im Rechtskreis SGB II im Berichtsmonat 8,4 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (Personen die ein Jahr und länger ohne Arbeit sind) beträgt 3.134. Das sind 1.245 Frauen und Männer weniger als im Oktober 2012. Damit ging die Zahl der  Langzeitarbeitslosen gegenüber Oktober 2012 um 28,4 Prozent zurück.

Leistungsbezieher

Der Eigenbetrieb Jobcenter Burgenlandkreis betreute im Oktober 23.382 Personen in 13.737 Bedarfsgemeinschaften. Das sind 515 Bedarfsgemeinschaften  (-3,6 Prozent) weniger als im Oktober 2012.

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten umfasste im Berichtsmonat 17.739 Frauen und Männer. Zum Vorjahresmonat steht hier ein Minus von 880 Personen (-4,7 Prozent) zu Buche.

Von den aktuell Betreuten sind 3.027 Frauen und Männer 50 Jahre und älter. Die Zahl hat sich zum Oktober 2012  um 200 Personen verringert. Das entspricht einem Minus von 6,2 Prozent.

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit waren, umfasste im Berichtsmonat 647 Personen. Im September waren es 77 Jugendliche mehr. Das bedeutet ein Rückgang von 10,6 Prozent.

 

Arbeitsmarktpolitik

Für 237 Frauen und Männer übernahm das Jobcenter mit Stand Ende Oktober Förderungen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Hierzu zählen Einstiegsgeld und Förderungszuschüsse an Arbeitgeber, um vorübergehende Minderleistungen auszugleichen. Zehn Leistungsbezieher erhielten auf dem Weg in die Selbstständigkeit eine Förderung.

642 Frauen und Männer wurden bis Ende Oktober in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gefördert.

1.512 Frauen und Männer befanden sich im Oktober in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen, überwiegend in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandentschädigung (1.361) auch Ein-Euro-Job genannt.

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