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29.10.2012 14:59

Hoffest bei WORKS am 24.10.2012


Pressemitteilung 013/2012

35 Langzeitarbeitslose gehen in der „Zeitzer Zukunftswerkstatt“ des WORKS gGmbH einer sinnvollen Beschäftigung nach. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem gemeinnützigen Bildungswerk und dem Jobcenter Burgenlandkreis, das die Zukunftswerkstatt im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung (sogenannte Ein-Euro-Jobs) auf den Weg brachte und finanziert. Die Auswahl für die Teilnehmer trafen die jeweiligen Fallmanager in Absprache mit den Betroffenen. Ausgewählt wurden Leistungsempfänger, die es aufgrund mehrfacher Vermittlungshemmnisse besonders schwer auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. Das Projekt startete am 1. Juni 2012 und endet am 28.02.2013.

Ziel ist es, durch sinnvolle Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen, bei den Teilnehmern ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Auch Fähigkeiten und Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Ausdauer, Kreativität und Fingerfertigkeiten sollen durch das Projekt gefördert werden. Was in den zurückliegenden Monaten in der „Zeitzer Zukunftswerkstatt“ entstand, wurde kürzlich anlässlich eines Hoffestes auf dem Gelände von WORKS in der Schaedestraße, Zeitz gezeigt.

Die Teilnehmer der Holzwerkstatt zimmerten aus ausrangierten Paletten und mit anderen einfachen Materialien eine Märchenlandschaft zusammen. Hexenhäuschen, Rapunzel-Turm und Mühle sind - wie die anderen Hütten auch - nicht nur zum Anfassen, sondern für Kinder begehbar. Das WORKS-Märchenland soll in diesem Jahr auf dem Zeitzer Weihnachtsmarkt einen Platz finden. Außerdem können die bunt bemalten Hütten und Figuren kostenlos von Kindereinrichtungen, Schulen, Vereinen und Kommunen für Feste ausgeliehen werden. „Vorausgesetzt, es dient der Gemeinnützigkeit“, sagt Katrin Kluge, Leiterin der WORKS-Niederlassung Zeitz. Auch der Transport muss selbst abgesichert werden.

Die Kindertagesstätte Musikus in Zeitz meldete als erste Einrichtung Bedarf an. „Die Schneewittchen-Hütte passt perfekt zu unserem Weihnachtsfest mit Markt“, meinte die stellvertretende Leiterin, Monika Neddermeyer. Sie nutzte das Hoffest zu einem Ausflug mit den Kindern. „Wir kommen wieder“, verabschiedete sich die Gruppe. Spätestens im Sommer, damit die Knirpse noch den Barfußpfad erobern können, den die Projektteilnehmer aus dem Grünen Bereich schufen. Denn auch das Außengelände hat mit Beginn der Maßnahme an Ansehen gewonnen. Ein Teich wurde angelegt, Fühlboxen angefertigt und Beete nebst einem Kräutergarten gestaltet. Zum Hoffest warfen die Gäste außerdem einen Blick in die neu entstandene Fahrradwerkstatt und in die Kleiderkammer, die mit zur „Zeitzer Zukunftswerkstatt“ zählen.

Leuchtende Kinderaugen und anerkennende Worte für das bisher Geleistete, „in dem eine Menge Herzblut steckt“, wie es der Oberbürgermeister der Stadt Zeitz, Volkmar Kunze, formulierte, sorgten bei den Projektteilnehmern für glückliche Gesichter. Die Frauen und Männer spürten, sie haben mit ihrer Arbeit im Projekt etwas Nützliches, allgemein Zugängiges und zugleich Bleibendes geschaffen. Das ist gut fürs Ego der Langzeitarbeitslosen und schafft Motivation für die anstehenden Arbeiten. So steht als Nächstes der Bau von Puppenhäusern an.

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